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Satzung

 

 

 

Inhalt:

 

          Präambel

 

§   1 Name, Sitz, Geschäftsjahr, Sportjahr

§   2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze der Tätigkeit

§   3 Mitgliedschaft

§   4 Gliederung

§   5 Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

§   6 Rechte und Pflichten

§   7 Maßregelung

§   8 Organe

§   9 Mitgliederversammlung

§ 10 Stimmrecht und Wählbarkeit

§ 11 Vorstand

§ 12 Ehrenmitglieder

§ 13 Ehrenrat

§ 14 Kassenprüfer

§ 15 Vereinsjugend/ Jugendwart

§ 16 Ordnungen

§ 17 Auflösung

§ 18 Haftung des Vereins gegenüber Vereinsmitgliedern

 

 

Präambel

 

Der Kegelsportverein Hakenfelde-Edelholz Berlin führt die Tradition des Sportkegelklubs Hakenfelde und des Klubs Edelholz fort,

die beide im Jahre 1928 gegründet wurden und sich im Jahre 1959 vereinigt haben, ohne deren Rechtsfolge anzutreten.

Getreu dem Motto unseres Vereinsliedes, dass wir "wenn wir zusammensteh'n, wird's vorwärts geh'n" und "stets treu an jedem Ort:

dem Kegelsprt" uns in Freundschaft im sportlichen Wettbewerb messen wollen. Für uns stehen Werte wie Fairness,

Toleranz sowie die Förderung der Jugend im Mittelpunkt unseres Handelns, damit jeder im Verein sagen kann:

"Hakenfelde-Edelholz, du bist mein Stolz".

 

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr, Sportjahr

 

(1) Der Verein führt den Namen Kegelsportverein Hakenfelde-Edelholz Berlin (KSV H-E Berlin) und hat seinen Sitz in Berlin.

     Er wird in das Vereinsregister eingetragen und erhält nach der Eintragung den Zusatz "e.V.".

 

(2) Der Verein strebt die direkte oder indirekte Mitgliedschaft in den Landesfachverbänden der Sportarten an, die in ihm betrieben

     werden und erkennt deren Satzungen und Ordnungen ebenso an, wie die Satzungen und Ordnungen der jeweiligen

     Dachverbände und Disziplinverbände.

 

(3) Der Verein kann sich durch Beschluss der Mitgliederversammlung zur Erfüllung sportlicher zwecke als Mitglied anderen

     Vereinen/ Verbänden anschließen. Ein solcher Beschluss erfordert eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen

     einer Mitgliederversammlung.

 

(4) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

(5) Das Sportjahr beginnt am 01.07 und endet am 30.06. eines jeden Jahres.

 

 

§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze der Tätigkeit

 

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke"

     der Abgabenordnung, und zwar durch Ausübung und Förderung des Sports. Der Zweck wird verwirklicht insbesondere durch

     die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen in der Sportart Sportkegeln.

     Der Verein fördert und pflegt den Wettkampfsport im Jugend-, Erwachsenen- und Seniorenbereich. Die Mitglieder sind berechtigt,

     am regelmäßigen Training und an Wettkämpfen teilzunehmen. Der Verein bekennt sich zur aktiven Förderung von Jugendlichen

     unter Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleiter/-innen und Trainer/-innen.

 

(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

(3) Die Organe des Vereins (§ 8) üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

 

(4) Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile

     und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch

     Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

(5) Der Verein räumt den Angehörigen aller Nationalitäten und Bevölkerungsgruppen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz

     parteipolitischer, religiöser und weltanschaulicher Toleranz und Neutralität.

    

 

§ 3 Mitgliedschaft

 

Der Verein besteht aus:

     a) erwachsenen Mitgliedern nach Vollendung des 18. Lebensjahres

     b) jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres

     c) Ehrenmitgliedern

     d) fördernden Mitgliedern

 

§ 4 Gliederung

 

(1) Für jede im Verein betriebene Sportart/ Disziplin kann durch die Mitgliederversammlung im Bedarfsfall eine eigene Abteilung

     gegründet werden.

 

(2) Die sportlichen und finanziellen Angelegenheiten sowie die Vertretung der Abteilungen nach außen werden ausschließlich

     durch den Vorstand des Vereins geregelt bzw. wahrgenommen.

 

(3) Für die Abteilungsversammlungen sowie die Zusammensetzung und Wahlen der Abteilungsvorstände gelten die Bestimmungen

     dieser Satzung entsprechend.

         

 

§ 5 Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

 

(1) Dem Verein kann jede natürliche Person als Mitglied angehören.

         

(2) Die Mitgliedschaft ist schriftlich, unter Anerkennung der Vereinssatzung zu beantragen. Über die Aufnahme von Mitgliedern

     entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Eine Ablehnung braucht nicht begründet zu werden. Bei

     Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

 

(3) Die Mitgliedschaft erlischt durch:

     a) Austritt

     b) Ausschluss

     c) Tod

     d) Löschung des Vereins

 

(4) Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat zum Quartalsende.

 

(5) Nach Beendigung der Mitgliedschaft bleibt die Zahlungspflicht der bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Beträge bestehen.

 

(6) Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere

     Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitgliedes müssen binnen drei Monaten nach dem Erlöschen der

     Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief schriftlich dargelegt und geltend gemacht werden.

 

(7) Die Pflichten des Vereins bei einer Mitgliedsaufnahme regelt die Geschäftsordnung.

         

§ 6 Rechte und Pflichten

 

(1) Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

 

(2) Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung, den weiteren Ordnungen des Vereins sowie den

     Beschlüssen der Mitgliederversammlung zu verhalten.Die Mitglieder sind zur gegenseitigen Rücksichtnahme und

     Toleranz verpflichtet.

 

(3) Aufnahmegebühren, Beiträge und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung der Höhe nach und hinsichtlich der Fälligkeit

     beschlossen und die Mitglieder sind verpflichtet, diese in der jeweils für sie aktuell gültigen Höhe fristgerecht zu entrichten.

     Die Mitgliedsbeiträge sind Monatsbeiträge und sind für den lfd. Beitragsmonat jeweils fällig. Die durch die Mitgliederversammlung

     genehmigten Mitgliedsbeiträge werden in einer Beitragsordnung veröffentlicht.

 

(4) Umlagen dürfen nur zur Erfüllung des Vereinszweckes beschlossen werden und zur Deckung eines größeren Finanzbedarfs

     des Vereins, der mit den regelmäßigen Beiträgen nicht erfüllt werden kann. Sie dürfen höchstens 1x pro Jahr und nur

     bis zu einer Höhe eines zweifachen Monatsmitgliedsbeitrages erhoben werden.

 

(5) Die Mitglieder sind verpflichtet dem Verein die jeweils aktuellen Kontaktdaten und jeweilige Änderungen mitzuteilen.

 

        

§ 7 Maßregelung

 

(1) Gegen Mitglieder - ausgenommen Ehrenmitglieder - können vom Vorstand Maßregelungen beschlossen werden:

     a) wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen bzw. Verstoßes gegen Ordnungen und Beschlüsse.

     b) wegen Zahlungsrückstandes mit Beiträgen von mehr als drei Monaten trotz schriftlicher Mahnung,

         Beitragsrückstände werden dem zuständigen Verband gemeldet. Bis zur Begleichung aller Beitragsrückstände kann eine

         Spielsperrre ausgesprochen werden,

     c) wegen vereinsschädigenden Verhaltens, eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben

         unsportlichen Verhaltens,

     d) wegen unehrenhafter Handlungen.

 

(2) Maßregelungen sind:

     a) Verweis

     b) befristetes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb sowie an Veranstaltungen des Vereins

     c) Ausschluss aus dem Verein

 

(3) In den Fällen § 7.1 a, b, c, d ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied die Gelegenheit zu geben, sich zu äußern.

     Das Mitglied ist zu der Verhandlung des Vorstandes über die Maßregelung unter Einhaltung einer Mindestfrist von 14 Tagen

     schriftlich zu laden. Diese Frist beginnt mit dem Tag der Absendung. Die Entscheidung des Vorstandes über die Maßregelung

     ist dem Betroffenen per Einschreiben zuzusenden.

     Gegen die Entscheidung ist die Berufung beim Ehrenrat zulässig. Die Berufung ist binnen zwei Wochen nach Zugang der Entscheidung

     schriftlich beim Vorstand einzulegen. Der Ehrenrat berät über die Berufung und spricht seine Handlungsempfehlung an den Vorstand 

     mit einfacher Mehrheit aus. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit endgültig. Der Bescheid gilt als zugegangen mit dem

     dritten Tage nach Aufgabe der Post an die letzte dem Verein bekannte Adresse des Betroffenen. Das Recht auf gerichtliche

     Nachprüfung der Entscheidung bleibt unberührt.

 

 

§ 8 Organe

 

Die Organe des Vereins sind:

         

          a) die Mitgliederversammlung

          b) der Vorstand

          c) der Ehrenrat

 

 

§ 9 Die Mitgliederversammlung

 

(1) Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Diese ist zuständig für:

 

     a) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes

     b) Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer

     c) Entlastung und Wahl des Vorstandes

     d) Wahl der Kassenprüfer

     e) Wahl von Mitgliedern für den Ehrenrat

     f ) Festsetzung von Beiträgen und Umlagen sowie deren Fälligkeiten

     g) Genehmigung des Haushaltsplanes

     h) Satzungsänderungen und, soweit nichts anderes geregelt, die Änderungen der Ordnungen

     i ) Beschlussfassung über Anträge

     j ) Ernennung/ Abberufung von Ehrenmitgliedern nach § 12

     k) Bestätigung des Jugendwartes

     l ) Auflösung des Vereins

 

(2) Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt; sie sollte im ersten Quartal des Kalenderjahres durchgeführt

     werden.

 

(3) Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mittels schriftlicher Einladung. Mitglieder, die eine

     Email-Adresse beim Vorstand hinterlegt haben, bekommen die Einladung mittels elektronischer Post. Für den Nachweis der

     frist- und ordnungsgemäßen Einladung reicht die Absendung der Einladung an die dem Verein zuletzt bekannte Adresse aus.

     Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens zwei und höchstens vier

     Wochen liegen. Mit der schriftlichen Einberufung der Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Anträge auf

     Satzungsänderungen müssen bei der Bekanntgabe der Tagesordnung wörtlich mitgeteilt werden.

 

(4) Anträge müssen mindestens sechs Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand des Vereins eingegangen

     sein. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit

     Zweidrittelmehrheit bejaht wird. Anträge auf Satzungsänderungen, die nicht auf der Tagesordnung stehen, werden nicht behandelt.

     Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind ausgeschlossen.

 

(5) Anträge können gestellt werden:

     a) von jedem erwachsenen Mitglied (§ 3a)

     b) vom Vorstand

     c) von Ehrenmitgliedern (§ 3c)

 

(6) Eine Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder gemäß § 10.1 anwesend ist. Wird die

     Beschlussfähigkeit in einer Mitgliederversammlung nicht festgestellt, beruft der Vorstand für die Tagesordnungspunkte, über die

     beschlossen werden muss, mit einer Ladungsfrist von mindestens zwei Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein.

     Diese außerordentliche Mitgliederversammlung ist unabhänging von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

     Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet dann die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen

     gelten nicht als abgegebene Stimmen. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine erneute Abstimmung. Bei erneuter Stimmengleichheit

     entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei seiner Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden. Die gefassten Beschlüsse gelten

     auch für nicht anwesende Mitglieder. Stimmrecht ist nicht übertragbar.

 

(7) Satzungsänderungen sowie Änderungen des Vereinszwecks erfordern eine Zweidrittelmehrheit der abgebenen gültigen Stimmen.

 

(8) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn das Vereinsinteresse es erfordert

     oder wenn mindestens 30 v.H. aller Mitglieder die Einberufung schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich

     fordern.

 

(9) Für die Abstimmung über den Antrag auf Entlastung des Vorstandes und für die Wahl des 1. Vorsitzenden wählt die Mitgliederversammlung

     einen Wahlleiter.

 

(10)Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll durch den Schriftfüher zu fertigen, das vom 1. Vorsitzenden oder seinem

     Beauftragten und dem Schriftführer unterzeichnet werden muss.

 

(11)Gäste können nur mit Zustimmung einer Zweidrittelmehrheit der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder an einer

     Mitgliederversammlung teilnehmen. Gäste haben kein Stimmrecht. Gästen kann mit Zustimmung einer Zweidrittelmehrheit

     der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder ein Rederecht eingeräumt werden. Der 1. Vorsitzende bzw. sein Stellvertreter

     kann Gäste zu einzelnen Tagesordnungspunkten von der Mitgliederversammlung ausschließen.

 

 

§ 10 Stimmrecht und Wählbarkeit

 

(1) Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimm- und Wahlrecht.

 

(2) Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

         

(3) Gewählt werden können alle volljährigen und geschäftsfähigen Mitglieder des Vereins.

 

(4) Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an den Mitgliederversammlungen teilnehmen.

 

 

§11 Vorstand

 

(1) Der Vorstand besteht aus:

     a) dem 1. Vorsitzenden

     b) dem 2. Vorsitzenden

     c) dem 1. Kassenwart

     d) dem Sportwart

     e) dem Schriftführer

    

(2) Bei Abwesenheit des 1. Vorsitzenden übernimmt ein anderes Vorstandsmitglied die Vertretung. Die Vertretung erfolgt in der

     Reihenfolge b-e gemäß § 11.1.

 

(3) Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Wahlperiode aus seinem Amt aus, können die anderen Vorstandsmitglieder

     ein Mitglied mit dessen Einverständnis mit der Wahrnehmung des vakanten Amtes beauftragen. Die Beauftragung gilt bis zu

     der Mitgliederversammlung, bei der Neuwahlen turnusgemäß erfolgen.

 

(4) Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der Vorstand ist

     beschlussfähig, wenn mindestens vier seiner Mitglieder anwesend sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

     Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Bei Stimmengleichheit in einer Vorstandssitzung,

     an der nicht der 1. Vorsitzende teilnimmt, kommt ein Beschluss nicht zustande. Der Vorstand ordnet und überwacht die

     Angelegenheiten des Vereins und berichtet der Mitgliederversammlung  über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist berechtigt,

     für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Die Aufgaben des Vorstandes werden, soweit diese hier nicht beschrieben

     werden, in einer Geschäftsordnung geregelt. Hierzu siehe auch § 16.1.

 

(5) Vorstand im Sinne § 26 BGB sind:

     a) der 1. Vorsitzende

     b) der 2. Vorsitzende

     c) der 1. Kassenwart

 

     Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch zwei der drei vorstehend genannten Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

 

(6) Die Mitglieder des Vorstandes werden für jeweils zwei Jahre gewählt. Sie bleiben im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

     Wiederwahl ist zulässig.

 

(7) Der 1. Vorsitzende muss geheim gewählt werden. Bei mehreren Bewerbern um die einzelnen Vorstandsposten erfolgt ebenfalls eine

     geheime Wahl.

 

(8) Bei schriftlicher Zusage kann ein Mitglied auch in Abwesenheit in den Vorstand gewählt werden.

 

(9) Die Mitgliederversammlung wird duch den 1. Vorsitzenden oder einen durch ihn Beauftragten geleitet. Von den Mitgliederverammlungen

     und Vorstandssitzungen werden Protokolle angefertigt, die vom 1. Vorsitzenden bzw. seinem Beauftragten und dem Schriftführer

     unterzeichnet werden. Ein Stellvertreter für den Schriftfüher kann gewählt werden. Ein Stellvertreter für den Schriftführer ist nicht

     Mitglied des Vorstandes.

 

(10)Der 1. Kassenwart regelt termingerecht den Geldverkehr des Vereins. Ein Stellvertreter für den 1. Kassenwart kann gewählt werden.

     Der Stellvertreter des 1. Kassenwartes ist nicht Mitglied des Vorstandes.

 

(11)Der Sportwart nimmt sein Amt bis zum Ende des Sportjahres (siehe § 1.5) wahr. Scheidet der Amtsinhaber aus, übernimmt, 

     sofern gewählt, sein Stellvertreter kommissarisch dessen Aufgaben und Funktion bis zur turnusgemäßen Neuwahl. Wurde durch die

     Mitgliederversammlung kein Stellvertreter für den Sportwart gewählt, muss spätestens im ersten Monat des neuen Sportjahres ein neuer

     Sportwart bestimmt werden. Hierzu gilt die Regelung gemäß § 11.3.

 

 

§ 12 Ehrenmitglieder

 

(1) Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können Ehrenmitglieder werden.

 

(2) Auf der Grundlage einer Ehrenordnung schlägt der Vorstand eine Ehrenmitgliedschaft vor.

 

(3) Die Mitgliederversammlung muss einer Ehrenmitgliedschaft mit Zweidrittelmehrheit der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder

     zustimmen. Eine Ehrenmitgliedschaft kann mit einer Zweidrittelmehrheit der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder einer

     Mitgliederversammlung auch widerrufen werden.

 

(4) Ehrenmitglieder besitzen Stimmrecht und sind von der Entrichtung von Beiträgen befreit.

         

 

§ 13 Ehrenrat des Vereins

 

(1) Der Ehrenrat besteht aus drei erwachsenen, langjährigen Mitgliedern, die nicht dem Vorstand angehören dürfen.

         

(2) Ehrenmitglieder können auch Mitglied des Ehrenrates werden. Der Ehrenrat wird jeweils für vier Jahre durch die

     Mitgliederversammlung gewählt. Wiederwahl ist zulässig außer der Einschränkung gemäß Ziffer 1.

 

(3) Der Ehrenrat wird insbesondere zu den Maßregelungen gemäß § 7.3 angehört. Die Entscheidungen des Ehrenrates sind

     Handlungsempfehlungen für den Vorstand.

 

(4) Scheidet ein Mitglied vor Ablauf der Wahlperiode aus, kann ein anderes Mitglied ohne Funktion mit der Wahrnehmung des

     Aufgabenbereiches durch den Vorstand beauftragt werden. Die Beauftragung gilt bis zur Mitgliederversammlung, bei der

     Neuwahlen für den Ehrenrat turnusgemäß erfolgen.

 

 

§ 14 Kassenprüfer

 

(1) Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen.

 

(2) Die Kassenprüfer haben die Kasse/ Konten des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im

     Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten.

 

(3) Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der

     Kassengeschäfte die Entlastung des 1. Kassenwartes und des übrigen Vorstandes.

 

(4) Ersatz-Kassenprüfer können gewählt werden.

 

 

§ 15 Vereinsjugend/ Jugendwart

 

(1) Der Jugendwart wird durch die jugendlichen Mitglieder (§ 3b) gewählt und durch die Mitgliederversammlung bestätigt. Die Jugend

     des Vereins führt und verwaltet sich selbständig und entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel in eigener

     Zuständigkeit. Der Jugendwart muss volljährig sein.

         

(2) Die Jugend gibt sich eine eigene Ordnung. Die Jugendordnung regelt die Belange der Jugend des Vereins. Die Jugendordnung muss

     durch die Mitgliederversammlung genehmigt werden.

         

        

§ 16 Ordnungen

 

(1) Der Vorstand erstellt, beschließt und verändert eine Geschäftsordnung des Vereins und legt diese in der jeweils aktualisierten

     Form der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vor. Zur Beschlussfassung des Vorstandes wird auf § 11.4 verwiesen.

         

(2) Der Vorstand kann bei Bedarf weitere Ordnungen ausarbeiten und der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorlegen. 

 

(3) Die unter § 12.2, § 15.2, § 16.1 und § 16.2 aufgeführten Ordnungen sind nicht Bestandteil dieser Satzung.

 

 

§ 17 Auflösung

 

(1) Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine hierfür eigens einzuberufende außerordentliche Mitgliederversammlung mit

     Dreiviertelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

         

(2) Liquidatoren sind der 1. Vorsitzende und der 1. Kassenwart. Die Mitgliederversammlung ist berechtigt, zwei andere Vereinsmitglieder

     als Liquidatoren zu benennen.

         

(3) Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks gemäß § 2 dieser Satzung fällt das Vermögen des Vereins,

     soweit es bestehende Verbindlichkeiten übersteigt, dem Landesfachverband für Kegeln und Bowling e.V. zu, der es ausschließlich

     und unmittelbar zur Förderung des Sports insbesondere der Sportart Kegeln als gemeinnützigen Zweck im Sinne der Abgabenordnung

     zu verwenden hat.

 

 

§ 18 Haftung des Vereins gegenüber Vereinsmitgliedern

 

(1) Der Verein haftet nicht für Schäden und Verluste, die Vereinsmitglieder bei der Ausübung des Sports, bei der Benutzung von Anlagen,

     Einrichtungen und Geräten des Vereins oder bei Veranstaltungen erleiden.

 

Berlin, den 16.06.2011

 

 

 

 

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